Während ich wahnsinnig gerne koche, muss ich zugeben, dass ich meistens viel zu faul zum Backen bin. Nur selten treibt es mich in die Küche, um einen Kuchen oder Muffins zu zaubern. Vielleicht liegt es am fehlenden Anlass, am Zeitaufwand, oder auch daran, dass ich zwar sehr gerne Süßes esse, aber nach Kuchen trotzdem nicht unbedingt schreie. Seit ich aber irgendwann auf Pinterest das Rezept für ein veganes Bananenbrot gesehen habe, hatte ich irgendwie Lust darauf, selber eines zu backen. Da ich keines gefunden habe, was ich zu hundert Prozent umsetzen wollte, habe ich letztendlich improvisiert und das Ergebnis war nicht nur recht fotogen, sondern auch wahnsinnig lecker. Das Ganze ist super einfach und geht auch unglaublich schnell, weshalb es gerade für Leute wie mich, die ungern backen, perfekt geeignet ist. Weil ich momentan aus mir unerfindlichen Gründen auf Zucker nicht so gut reagiere, ist mein Bananenbrot außerdem nicht nur vegan, sondern auch zuckerfrei. Und da es sich so schön fotografieren ließ, habe ich euch hier das Rezept mal aufgeschrieben.
28.09.2018
23.09.2018
Lollapalooza 2018
Kaum zu glauben, dass es schon Ende September ist. Ende September - das heißt der Festivalsommer ist vorbei und damit mein Praktikum. Eben war ich noch in Ferropolis und jetzt liegt bereits das Lollapalooza hinter mir, Wochen voll langer Arbeitstage, Meetings, Angebotsanfragen und Einblicke in die Planung, dann zehn Tage Olympiastadion. Und um das ganze zu toppen hat nur wirklich der Herbst begonnen, während ich diese Zeilen schreibe regnet es draußen in Strömen.
07.09.2018
August / 08 out of 12
Kaum hat der August begonnen, ist er auch schon wieder vorbei. Irgendwie vergeht die Zeit momentan noch schneller als sonst und plötzlich liegt fast das erste Herbstwochenende hinter mir. Der August war vollgestopft mit Arbeit, Lollapalooza, Wanderlust, die Überstunden haben sich gehäuft. Zwischendurch irgendwie geschafft, ab und an zum Tanzen zu gehen, zu laufen oder vor der Arbeit zu schwimmen. Apropos schwimmen: wir sind einen Tag ans Meer gefahren, tat so unglaublich gut - mehr dazu könnt ihr hier lesen. Das Wochenende darauf war ich in Stuttgart und hatte zwei wundervolle Tage, Balkonabende, Freibad, spätes Frühstück, Schmetterlinge im Bauch. Danach hieß es allerdings zwei Wochen durcharbeiten, den Samstag und Sonntag verbrachte ich auf dem Tempelhofer Feld, wo das Wanderlust 108 statt fand. Es waren wohl die anstrengendsten Tage des Jahres, 14 Stunden arbeiten, bei über 30 Grad in der Sonne. Aber ich habe auch wahnsinnig viel gelernt. Und drei Tage lang Muskelkater gehabt vom Bauzäune schleppen. Die darauffolgende Woche war anstrengend, nach 10 Tagen durcharbeiten ist einfach irgendwann Schluss mit der Konzentration und man braucht eine Pause. Die hatte ich dann auch, am letzten Wochenende bekam ich Besuch und hatte eine unglaublich schöne Zeit - spazieren gegangen, essen gewesen, ein paar Stündchen tanzen gewesen, einen Film geschaut und mich einfach angekommen und geborgen gefühlt.
02.09.2018
La Dispute // 21.08.2018
Schon einige Monate ist es her, dass La Dispute ihre Deutschlandtour ankündigten. Ohne zu zögern kaufte ich mir sofort ein Ticket, auch wenn keiner meiner Freunde mit wollte. Die amerikanische Post-Hardcore Band live sehen, das stand schon lange ganz weit oben auf meiner To-Do Liste. Wie auch Defeater oder Touché Amoré, gehört die fünfköpfige Band zur Post-Hardcore-Szene "The Wave". Lyrische Texte, die Geschichten erzählen, melancholisch, herzzerreißend und eindringlich, zum größten Teil gescreamt, aber irgendwo auch melodisch.
20.08.2018
Einfach mal ans Meer fahren
Sonntags um 6 aufstehen, die Strandtasche gepackt, Stullen für den Weg vorbereitet, einen Kaffee auf die Hand. Bevor Berlin erwacht oder überhaupt erst mal schlafen geht, sind wir unterwegs. Unterwegs in den Norden, Richtung Meer. „Mykonos“ von Fleet Foxes läuft in Dauerschleife und selbst die Tatsache, dass es bewölkt ist, kann die Stimmung nicht trüben. Während wir immer weiter in Richtung Ostsee fahren, staunen wir über die flache Landschaft. Wir, die aus dem Schwarzwald, Stuttgart und dem Allgäu kommen und gewöhnt sind, dass am Horizont Berge sichtbar sind. Irgendwie fehlt da was in der Landschaft, aber irgendwie ist es auch sofort wie Urlaub, weil es so anders ist.
03.08.2018
July / 07 out of 12
Der Juli war wohl einer der ereignisreichsten Monate des Jahres. Begonnen mit einem Wochenende in Stuttgart, Freunde getroffen, Zeit mit der Familie verbracht, an den Max-Eyth-See gefahren und ein letztes Mal im Fluxus gewesen. Kaum wieder in Berlin angekommen hieß es Koffer packen, denn bereits am Montag ging es mit meinem Praktikum nach Ferropolis, in die Stadt aus Eisen. Dort habe ich 16 staubige Tage voller neuer Gesichter, Arbeit, Funkgeräten, Musik und Konzerten verbracht, irgendwie ganz weit weg vom Alltag und der normalen Zivilisation. Wieder zurück in Berlin brauchte ich ein paar Tage, um mich an den Alltag und das Stadtleben zu gewöhnen. Doch es ging auch sofort weiter, die letzten zwei Wochen in meinem alten Aushilfsjob bei einer Werbeagentur, gleichzeitig das Praktikum. Meine beste Freundin aus Stuttgart ist nach Berlin gezogen, wir hatten ein paar wunderschöne Abende mit leckerem Essen, Wein und guten Gesprächen, ich glaube ich habe schon lange nicht mehr so viel gelacht. Ich war endlich mal wieder tanzen und laufen und im Freibad, vergangenen Sonntag bin ich an den See gefahren. Und ein weiteres Highlight war definitiv der Christopher Street Day am Samstag, so viel Glitzer, bunte Outfits, Freunde und Musik. Der Monat endete dann mit meinem Abschied in der Werbeagentur und dem Bad Religion Konzert.
29.07.2018
Berlin Pride 2018
Berlin Pride 2018, Christopher Street Day. 32°C, Sonne, Hitze. Die verrücktesten Outfits, Glitzer, soweit das Auge reicht, Menschenmassen, Musik. Freunde, Fremde, alle gemeinsam und doch ist jeder einzigartig. Heute darf man alles, sein wie man ist und auch völlig übertreiben.
21.07.2018
Gedankenchaos
10.06.2018
Eat seasonal: Frühlingssalat

Seit Wochen haben wir schönstes Wetter in Berlin, es ist warm, die Sonne scheint, der Sommer ist da! Endlich wieder im Park sitzen, in kurzen Hosen und Birkenstocks das Haus verlassen, Eis essen und baden gehen. Schon beim Aufstehen ist die Laune besser und ich habe so viel mehr Energie als im Winter!
Was ich bei hohen Temperaturen allerdings nicht gebrauchen kann sind warme, schwere Mahlzeiten. Deswegen gibt es bei mir, seit der Frühling begonnen hat, immer häufiger Salate und Bowls. Mal mit Quinoa, mal nur grün, mal mit Tofu - ich liebe es neue Kreationen zu probieren.
Eine meiner liebsten ist momentan dieser Frühlingssalat: solange es auf dem Markt noch Erdbeeren und Spargel gibt, gibt es kaum etwas besseres, deshalb habe ich euch das Rezept mal aufgeschrieben.
07.06.2018
Teufelsberg Berlin
Es gibt Tage, an denen muss man einfach mal raus aus der Stadt, rein in die Natur. Obwohl es die größte Stadt Deutschlands ist, geht das gerade in Berlin recht einfach, es gibt zahlreiche kleine grüne Oasen, mitten in der Stadt. Treptower Park, Volkspark Friedrichshain, Tempelhofer Feld, die Spree, der Landwehrkanal,... Oder man nimmt die Bahn, fährt ein bisschen raus und landet in wundervollen Wäldern oder an Seen.
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