> In pale moonlight

In pale moonlight

11.11.2018

October / 10 out of 12

Nach Praktikumsende dachte ich, dass ich mir nun richtig Zeit nehmen würde für all das hier, das Schreiben, die Fotos und so weiter. Aber manchmal kommt wirklich einfach das Leben dazwischen, plötzlich ist alles nicht so einfach, die Prioritäten ändern sich und somit mein Fokus. Der Oktober war kein schöner Monat, auch wenn mir im Nachhinein unglaublich viele positive Dinge einfallen die passiert sind. Ich war mit meinen Eltern in der Türkei, wir waren tauchen, Fahrrad fahren, haben am Strand entspannt und sind durch die schönen kleinen Straßen Kaş spaziert. Ich habe zwei Wochen in Stuttgart verbracht, meine Familie wieder gesehen und so viele Freunde getroffen, bin oft laufen gewesen und habe mich wieder ein bisschen in meine Heimatstadt verliebt. Für einen Tag sind wir sogar nach Luzern gefahren, um meine Schwester zu besuchen, was auch sehr schön war. Zurück in Berlin habe ich endlich wieder Zeit mit meiner Mitbewohnerin verbracht, die Leute aus dem Praktikum wieder gesehen und war im Tanzen. 
Auf der anderen Seite habe ich diesen Monat so viel gezweifelt wie seit Jahren nicht, so wenig geschlafen, so viel mit mir selbst gehadert, mit allem was ich mache und bin. Den Boden unter den Füßen verloren, war so enttäuscht und habe so viel Feindseligkeit aufgebaut, gegenüber mir selbst.
SHARE:

14.10.2018

Herbstlektüre

Ich glaube es ist Jahre her, seit ich das letzte Mal hier so wirklich über Bücher geschrieben habe. Dabei lese ich, vor allem seit ich mein Studium abgebrochen habe, wieder unglaublich gerne und viel und möchte deswegen vier Bücher vorstellen, die ich im letzten Jahr besonders gut fand. Vielleicht ist ja für den ein oder anderen eine Herbstlektüre dabei. Was sind eure liebsten Bücher zurzeit?
SHARE:

07.10.2018

September / 09 out of 12

Gerade noch hatte es dreißig Grad, ich verbrachte Abende auf dem Balkon und im Park und war ein letztes Mal im See schwimmen. Und dann von einem Tag auf den anderen kann man ohne Handschuhe kaum noch Fahrrad fahren und der September ist auch schon wieder vorbei - apropos, der alljährliche schlechte Green Day-Witz steht wieder an! Can someone please wake up Green Day? 
Spaß beiseite, im September ist wieder so unglaublich viel passiert, angefangen mit dem Lollapalooza und vielen langen, anstrengenden Tagen im Olympiastadion. Über das Wochenende kam auch noch meine Schwester zu Besuch. Da ich die meiste Zeit im Olympiastadion arbeiten musste, konnten wir nicht viel gemeinsam unternehmen, aber den ein oder anderen Act schauten wir uns zusammen an und waren an den Tagen danach zwei Mal super lecker essen.
Nachdem das Lolla vorbei und Mona abgereist war, lag ich erst mal für ein paar Tage flach - nervig, aber es hätte mich auch gewundert, wenn ich nicht krank geworden wäre. Trotzdem fuhr ich am Wochenende dann nach Stuttgart, wo ich zwei wunderschöne entspannte Sommertage verbrachte, bevor es wieder nach Berlin ging. Dort folgte - wie fast schon zu erwarten - das Loch. Wenn man drei Monate durch gearbeitet hat, immer beschäftigt war und dann auch noch so viele Festivals erleben konnte, weiß man erst mal nichts mit sich anzufangen, wenn es mal ruhiger wird. Aber so konnte ich die letzten warmen Tage nutzen und noch ein Mal im Schlachtensee baden, einen letzten Abend im Weinbergspark verbringen und auf dem Balkon frühstücken. Die letzte Septemberwoche verbrachte ich mit arbeiten, tanzen und Kaffee trinken, denn mit den herbstlicheren Temperaturen kam auch meine Liebe zu Nachmittagen im Kaffee zurück.
SHARE:

28.09.2018

Veganes Zuckerfreies Bananenbrot

Während ich wahnsinnig gerne koche, muss ich zugeben, dass ich meistens viel zu faul zum Backen bin. Nur selten treibt es mich in die Küche, um einen Kuchen oder Muffins zu zaubern. Vielleicht liegt es am fehlenden Anlass, am Zeitaufwand, oder auch daran, dass ich zwar sehr gerne Süßes esse, aber nach Kuchen trotzdem nicht unbedingt schreie. Seit ich aber irgendwann auf Pinterest das Rezept für ein veganes Bananenbrot gesehen habe, hatte ich irgendwie Lust darauf, selber eines zu backen. Da ich keines gefunden habe, was ich zu hundert Prozent umsetzen wollte, habe ich letztendlich improvisiert und das Ergebnis war nicht nur recht fotogen, sondern auch wahnsinnig lecker. Das Ganze ist super einfach und geht auch unglaublich schnell, weshalb es gerade für Leute wie mich, die ungern backen, perfekt geeignet ist. Weil ich momentan aus mir unerfindlichen Gründen auf Zucker nicht so gut reagiere, ist mein Bananenbrot außerdem nicht nur vegan, sondern auch zuckerfrei. Und da es sich so schön fotografieren ließ, habe ich euch hier das Rezept mal aufgeschrieben.
SHARE:

23.09.2018

Lollapalooza 2018

Kaum zu glauben, dass es schon Ende September ist. Ende September - das heißt der Festivalsommer ist vorbei und damit mein Praktikum. Eben war ich noch in Ferropolis und jetzt liegt bereits das Lollapalooza hinter mir, Wochen voll langer Arbeitstage, Meetings, Angebotsanfragen und Einblicke in die Planung, dann zehn Tage Olympiastadion. Und um das ganze zu toppen hat nur wirklich der Herbst begonnen, während ich diese Zeilen schreibe regnet es draußen in Strömen.
SHARE:

07.09.2018

August / 08 out of 12

Kaum hat der August begonnen, ist er auch schon wieder vorbei. Irgendwie vergeht die Zeit momentan noch schneller als sonst und plötzlich liegt fast das erste Herbstwochenende hinter mir. Der August war vollgestopft mit Arbeit, Lollapalooza, Wanderlust, die Überstunden haben sich gehäuft. Zwischendurch irgendwie geschafft, ab und an zum Tanzen zu gehen, zu laufen oder vor der Arbeit zu schwimmen. Apropos schwimmen: wir sind einen Tag ans Meer gefahren, tat so unglaublich gut - mehr dazu könnt ihr hier lesen. Das Wochenende darauf war ich in Stuttgart und hatte zwei wundervolle Tage, Balkonabende, Freibad, spätes Frühstück, Schmetterlinge im Bauch. Danach hieß es allerdings zwei Wochen durcharbeiten, den Samstag und Sonntag verbrachte ich auf dem Tempelhofer Feld, wo das Wanderlust 108 statt fand. Es waren wohl die anstrengendsten Tage des Jahres, 14 Stunden arbeiten, bei über 30 Grad in der Sonne. Aber ich habe auch wahnsinnig viel gelernt. Und drei Tage lang Muskelkater gehabt vom Bauzäune schleppen. Die darauffolgende Woche war anstrengend, nach 10 Tagen durcharbeiten ist einfach irgendwann Schluss mit der Konzentration und man braucht eine Pause. Die hatte ich dann auch, am letzten Wochenende bekam ich Besuch und hatte eine unglaublich schöne Zeit - spazieren gegangen, essen gewesen, ein paar Stündchen tanzen gewesen, einen Film geschaut und mich einfach angekommen und geborgen gefühlt. 
SHARE:

02.09.2018

La Dispute // 21.08.2018

Schon einige Monate ist es her, dass La Dispute ihre Deutschlandtour ankündigten. Ohne zu zögern kaufte ich mir sofort ein Ticket, auch wenn keiner meiner Freunde mit wollte. Die amerikanische Post-Hardcore Band live sehen, das stand schon lange ganz weit oben auf meiner To-Do Liste. Wie auch Defeater oder Touché Amoré, gehört die fünfköpfige Band zur Post-Hardcore-Szene "The Wave". Lyrische Texte, die Geschichten erzählen, melancholisch, herzzerreißend und eindringlich, zum größten Teil gescreamt, aber irgendwo auch melodisch.
SHARE:

20.08.2018

Einfach mal ans Meer fahren

Sonntags um 6 aufstehen, die Strandtasche gepackt, Stullen für den Weg vorbereitet, einen Kaffee auf die Hand. Bevor Berlin erwacht oder überhaupt erst mal schlafen geht, sind wir unterwegs. Unterwegs in den Norden, Richtung Meer. „Mykonos“ von Fleet Foxes läuft in Dauerschleife und selbst die Tatsache, dass es bewölkt ist, kann die Stimmung nicht trüben. Während wir immer weiter in Richtung Ostsee fahren, staunen wir über die flache Landschaft. Wir, die aus dem Schwarzwald, Stuttgart und dem Allgäu kommen und gewöhnt sind, dass am Horizont Berge sichtbar sind. Irgendwie fehlt da was in der Landschaft, aber irgendwie ist es auch sofort wie Urlaub, weil es so anders ist. 
SHARE:

03.08.2018

July / 07 out of 12

Der Juli war wohl einer der ereignisreichsten Monate des Jahres. Begonnen mit einem Wochenende in Stuttgart, Freunde getroffen, Zeit mit der Familie verbracht, an den Max-Eyth-See gefahren und ein letztes Mal im Fluxus gewesen. Kaum wieder in Berlin angekommen hieß es Koffer packen, denn bereits am Montag ging es mit meinem Praktikum nach Ferropolis, in die Stadt aus Eisen. Dort habe ich 16 staubige Tage voller neuer Gesichter, Arbeit, Funkgeräten, Musik und Konzerten verbracht, irgendwie ganz weit weg vom Alltag und der normalen Zivilisation. Wieder zurück in Berlin brauchte ich ein paar Tage, um mich an den Alltag und das Stadtleben zu gewöhnen. Doch es ging auch sofort weiter, die letzten zwei Wochen in meinem alten Aushilfsjob bei einer Werbeagentur, gleichzeitig das Praktikum. Meine beste Freundin aus Stuttgart ist nach Berlin gezogen, wir hatten ein paar wunderschöne Abende mit leckerem Essen, Wein und guten Gesprächen, ich glaube ich habe schon lange nicht mehr so viel gelacht. Ich war endlich mal wieder tanzen und laufen und im Freibad, vergangenen Sonntag bin ich an den See gefahren. Und ein weiteres Highlight war definitiv der Christopher Street Day am Samstag, so viel Glitzer, bunte Outfits, Freunde und Musik. Der Monat endete dann mit meinem Abschied in der Werbeagentur und dem Bad Religion Konzert.
SHARE:

29.07.2018

Berlin Pride 2018

Berlin Pride 2018, Christopher Street Day. 32°C, Sonne, Hitze. Die verrücktesten Outfits, Glitzer, soweit das Auge reicht, Menschenmassen, Musik. Freunde, Fremde, alle gemeinsam und doch ist jeder einzigartig. Heute darf man alles, sein wie man ist und auch völlig übertreiben.
SHARE:
Blogger Template Created by pipdig