13.11.2016

{Vacation} Côte sauvage

Hallo ihr Lieben! Ich weiß, dieser Sommer bestand bei mir irgendwie fast nur aus Reisen und Urlaub, aber dafür habe ich schließlich zuvor gearbeitet. Angesichts der Tatsache, dass ich jetzt nach Berlin gezogen bin, konnte ich mir den Sommerurlaub mit meiner Familie nicht entgehen lassen.
Wie jedes Jahr ging es für eine Woche nach Toulouse, wo wir unsere Freunde besuchten. Die meiste Zeit verbrachten wir am Pool und ein Mal gingen wir in die Stadt. Dieses Jahr hatten wir wahnsinnig Glück mit dem Wetter, ich kann mich nicht erinnern, wann wir das letzte Mal durchgehend so viel Sonne und so hohe Temperaturen hatten! 
Glücklicherweise hielt sich das auch in den darauffolgenden zehn Tagen, die wir am Atlantik, an der Côte Sauvage verbrachten. Dort am Campingplatz stieß der Freund meiner Schwester zu uns, bevor die beiden nach ein paar Tagen weiter fuhren, um Kiten zu gehen. 
Die Tochter unserer Freunde und ich machten dafür einen Surfkurs, etwas das ich mir für diesen Sommer fest vorgenommen hatte. Es stellte sich heraus, dass ich gar nicht so untalentiert war, weshalb der Surflehrer uns nach drei kleinen Wellen erklärte, dass wir jetzt "en large" gehen würden. Das bedeutet so viel wie: wir haben unsere Boards gepackt und sind raus gepaddelt, in die großen Wellen, die noch nicht gebrochen sind. Ich bekam erst mal einen Schreck, schließlich stand ich, im Gegensatz zu meiner Freundin, zum ersten Mal auf dem Brett. Der Surflehrer war aber total nett und half uns, die ersten Wellen zu erwischen, bis wir den Dreh raus hatten. Ich kann euch sagen, man muss ganz schön kräftig paddeln, um schnell genug zu sein und nicht von der Welle überholt zu werden! Das Resultat war, dass wir am Ende des Tages beide kaum noch unsere Arme heben konnten. In der nächsten Stunde konnten wir leider nicht raus, da die Wellen schlecht waren, deshalb blieben wir vorne, bei den bereits gebrochenen. Das Gute daran war, dass es nicht ganz so anstrengend ist und wir einige Dinge, wie Back- und Frontside ausprobieren konnten. Einmal gingen wir dann noch "en large" und diesmal schafften wir es ganz ohne Hilfe des Surflehrers schnell genug für die Wellen zu werden, es war wirklich super. Am letzten Tag waren sie dann aber so hoch, dass wir es mit den großen Anfänger-Brettern nicht schafften, darunter durch zu tauchen, um raus zu kommen. Deshalb arbeiteten wir lieber vorne an unserer Technik. Insgesamt war der Surfkurs einfach super cool, man hat echt viel gelernt und es hat mir wahnsinnig Spaß gemacht!
Neben dem Surfen genossen wir einfach die Tage in der Sonne am Strand, das muss ja auch mal sein! Wenn ich jetzt so daran zurück denke, vermisse ich den Sommer und die Wärme so sehr, hier in Berlin hatte es in den letzten Tagen nur drei Grad...
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1 Kommentar

  1. Deine Surferlebnisse hören sich wirklich toll an.
    Ich glaube das würde ich auch gerne mal ausprobieren :)
    vor allen Dingen mit Freunden

    Alles Liebe, May von Mayanamo

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