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29. Mai 2016

Big city life

...und noch Mal ein England Post. Diesmal aber ein bisschen anders, denn anstelle von Straßen und Sehenswürdigkeiten seht ihr jetzt mich. Eigentlich gibt es kaum Bilder von mir in England, außer von unserem ersten Tag in London. Leider sind zwei davon etwas überbelichtet, aber ich mag sie total gerne, sie haben so etwas Paparazzi-mäßiges.

Aus irgendeinem Grund liebe ich Großstädte, ich liebe das Treiben, die vielen Menschen, die vielen Möglichkeiten, die bunt gemischten Straßen. Ich mag es, dass zum einen Millionen Menschen dort wohnen, es zum Anderen aber auch total anonym ist. Ich mag es, wenn eine Stadt lebt, wenn die Straßen nie ausgestorben sind, wenn immer etwas los ist. Man geht unter in dem Treiben, während um einen herum das Leben pulsiert. Man ist klein und unwichtig, aber zur selben Zeit lebendig. Ich liebe die Abwechslung zwischen Lärm und Ruhe, Straßen und Parks, Eile und Entspannung. All die Menschen, Autos, Busse und Bahnen, die Geräusche einer Stadt. Ich liebe Großstädte, weil sie leben, jede Stadt hat ihren eigenen Charme, ihre eigenen Merkmale, ihre eigene Atmosphäre. Ich liebe die Lichter, ich liebe die vielen Restaurants, Cafés und Bars, die unzähligen Veranstaltungen, das bunte Treiben. Irgendwie fühle ich mich darin daheim.

25. Mai 2016

Borough market London

Ihr Lieben,
in meinem London Post habe ich bereits von dem Borough Market erzählt. Ich war hin und weg von dem Angebot an Street-Food und Lebensmitteln und dem bunten Treiben um die Stände. Wenn ich noch Mal in London bin, möchte ich unbedingt dorthin zurück, die ganze Atmosphäre war einfach toll und auch die Auswahl an vegetarischen und veganen Speisen ist unglaublich!

22. Mai 2016

Wishlist

Ihr Lieben,
vor Kurzem habe ich zur Abwechslung mal eine kleine Wishlist erstellt mit Dingen, die ich zurzeit gerne hätte, sowohl Kleinere als auch Größere. Ob und inwiefern diese realisiert werden, weiß ich noch nicht, aber vielleicht ist es ja auch eine kleine Inspiration für den Ein oder Anderen :)

Wishlist

1. Ich wünsche mir schon so lange eine Polaroid Kamera und bin auch immer wieder kurz davor, mir endlich eine zu kaufen, aber ich zögere immer wieder, denn die Bilder sind einfach so teuer...
2. Zurzeit suche ich einen etwas größeren Hut, habe bis jetzt jedoch noch nicht den perfekten gefunden
3. Ich möchte so gerne mehr von der Welt sehen, mehr reisen... Schade dass die tollsten Dinge im Leben immer so viel Geld kosten... Dennoch ist es eines meiner Lebensziele, so viel wie möglich gesehen zu haben
4. Als ich diese Schuhe zum ersten Mal gesehen habe, habe ich mich auf Anhieb in sie verliebt und ich muss zugeben, dass ich sie kurz nachdem ich diese Wishlist erstellt habe, gekauft habe
5. Schon seit einiger Zeit möchte ich mir einen Epilierer zulegen, allerdings habe ich Angst, dass es zu schmerzhaft ist und ich das Geld umsonst ausgebe...
6. Vor allem durch meine Arbeit bei Brandy habe ich gemerkt, wie wichtig gute Schuhe sind, gerade wenn man bis zu acht Stunden am Stück steht. Für den Sommer wären Birkenstocks deshalb einfach perfekt.

18. Mai 2016

Hogwarts & Hobbingen

Ihr Lieben,
Ich möchte euch noch ein paar weitere Bilder aus England zeigen, welche in keine der vorigen Posts gepasst haben. Teilweise sind sie im New College in Oxford entstanden, in dessen Kreuzgang einige Szenen des vierten Harry Potter Teils gedreht wurden.
Der Rest der Bilder entstand in einem kleinen Städtchen namens Clifton Hampden, in der Nähe von Oxford. Es hat mich einfach total an Hobbingen erinnert! Sind die Häuser nicht unglaublich süß?

15. Mai 2016

life right now

Ihr Lieben,
Wie versprochen, möchte ich heute ein bisschen erzählen, was ich in den nächsten Wochen so machen werde. Nach sieben Monaten Arbeit, habe ich schweren Herzens auf Ende April bei Brandy Melville gekündigt. Schließlich kann ich auch nicht ewig dort weiter arbeiten... Der eigentliche Grund, weshalb ich genau jetzt gekündigt habe, ist jedoch, dass ich ab morgen für mindestens vier Wochen in Italien sein werde. Schon seit einer Weile habe ich auf Workaway nach einer Auslandsgelegenheiten in verschiedenen Ländern gesucht. Auf der Seite findet man Hosts auf der ganzen Welt, denen man für einige Zeit bei unterschiedlichen Dingen helfen kann, wofür man dann Kost und Logie bekommt. Das Prinzip ist also so ähnlich wie Work and Travel, wobei man weniger arbeitet und entsprechend kein Geld verdient.
Nachdem mir viele Gastgeber leider nicht geantwortet haben oder etwas anderes dazwischen kam, habe ich schließlich einen Platz in einem B&B in Italien gefunden, wo ich die nächsten vier Wochen verbringen werde. Ich bin schon total gespannt und aufgeregt und hoffe, das Wetter macht mit. Natürlich ist Italien nicht Australien, aber dennoch ist es mal ein Anfang und vielleicht kann ich meine Italienisch-Kenntnisse dort auch wieder etwas auffrischen. Wenn ich zurück komme heißt es dann erst Mal entscheiden, ob ich dieses Jahr studieren will oder doch noch eine längere Zeit im Ausland verbringen werde...
Aber jetzt genieße ich hoffentlich vorerst die Zeit in Italien und werde viele neue Erfahrungen machen, die mir eventuell ja bei der Entscheidung helfen könnten :)

8. Mai 2016

London sights

Ihr Lieben,
ich hoffe bei euch ist das Wetter genauso schön wie hier! In der letzten Woche war ich bereits vier Mal im Freibad und habe mir dummerweise auch schon einen Sonnenbrand geholt... Dennoch genieße ich die Wärme in vollen Zügen! Mittlerweile lese ich bereits den vierten Teil von Harry Potter und kann die Bücher kaum noch aus der Hand legen und bin wirklich froh, dass ich sie jetzt endlich auch noch lese. Am Freitag war ich außerdem beim Friseur und habe jetzt kürzere Haare, sobald ich ordentliche Fotos habe, werdet ihr es auf jeden Fall zu sehen bekommen, ich bin so glücklich damit!
Nächste Woche wird es einen Post mit einigen Neuigkeiten geben, denn wie ihr sehen könnt, ist dies eigentlich noch mal ein Post über London, denn es wurden doch etwas zu viele Fotos... Ich finde es immer unglaublich, wenn man an bekannten Orten ist, die man schon unzählige mal in Filmen und auf Bildern gesehen hat. Ich kann es jedes Mal kaum glauben, dass ich in echt tatsächlich dort stehe und dass das alles echt ist! Geht es euch auch so?

1. Mai 2016

London

Ihr Lieben,
Nachdem nun fast zwei Wochen seit der OP vergangen sind, lassen sich meine Backen, bis auf einen leichten gelblichen Schimmer, wieder sehen und nachdem die Fäden gezogen wurden habe ich glücklicherweise so gut wie keine Schmerzen mehr. Die letzte Woche habe ich viel gearbeitet und hatte am Samstag meinen letzten Arbeitstag, worüber ich sehr traurig bin. Mehr dazu aber bald, denn darum soll es in diesem Post nicht gehen.
Wie ihr vermutlich unschwer erkennen könnt, ist dies Teil zwei meiner Englandposts, in dem ich euch ein bisschen über meinen Aufenthalt in London erzählen möchte. Wie bereits im vorangegangenen Post angedeutet, haben wir zwei Tage in der schönen Stadt verbracht. Wir sind jeweils morgens mit dem Oxford Tube hingefahren und Abends ging es dann wieder zurück. Das Tolle ist, dass diese Busse wirklich ständig kommen, selbst in der Nacht, und wir mussten nie länger als zehn Minuten warten.
Am Donnerstag fuhren wir morgens recht früh los, um den Tag voll auszunutzen. Nachdem wir bei Topshop und Gap waren, hielten wir uns einige Stunden in der Gegend Picadilly Circus, China Town, Camden Market und Soho auf, kauften hier und da etwas zu essen, schauten uns in der Gegend um und genossen das schöne Wetter. Julia ließ sich kurzerhand ein Tattoo stechen, ich selbst war natürlich wieder mal zu feige, worüber ich mich jetzt sehr ärgere... Aber da kann man nichts machen. Am Nachmittag spazierten wir in Richtung Buckingham Palace, was eine ganze Weile brauchte, da wir im St. James Park zahme Eichhörnchen fütterten und fotografierten. Nachdem wir ein bisschen durch die Gitter vor dem Palast geschaut hatten, liefen wir in Richtung Themse, relativ nah am Big Ben vorbei und fuhren dann zurück nach Soho, wo wir sehr leckere vegetarische Burger zu Abend aßen.
Der zweite Tag, den wir in London verbrachten, war der Samstag. An dem Tag war das Wetter leider nicht halb so schön wie am Donnerstag, es war ziemlich kalt und regnete. So gingen wir als erstes ins British Museum, ein riesiges Völkerkunde Museum. Das Tolle ist, dass in England so etwas in der Regel umsonst ist, mit Ausnahme von Sonderausstellungen. Nachdem wir also Mumien, römische Werkzeuge und eine Moorleiche begutachtet hatten, waren wir hungrig und holten uns eine Sushi Box. Im Gegensatz zu dem, was man in Deutschland bekommt, war der Preis total in Ordnung und es hat total lecker geschmeckt! Nach dieser kleinen Verschnaufpause machten wir uns auf den Weg in Richtung Tower Bridge, denn natürlich wollte ich mir die nicht entgehen lassen. Dort angekommen zeigte sich tatsächlich für ein paar Momente die Sonne und wir spazierten gemütlich auf die andere Seite des Flusses. Der Plan war, zu Fuß zur Millennium Bridge zu laufen, was wir dann auch machten. Auf dem Weg kamen wir so bei dem Borough Market vorbei, welcher teils Markthalle, teils Streetfood Markt ist. Da es so unglaublich viele tolle Sachen zum Essen gab, ärgerten wir uns ziemlich darüber, dass wir bereits satt waren und gönnten uns nur einen kleinen Nachttisch. Es gab eine riesige Auswahl an veganen und vegetarischen Sachen, das Paradies für Julia und mich! Falls ihr mal in London seid, solltet ihr unbedingt dort vorbei schauen!
Nachdem wir uns alle Stände angeschaut und hier und dort etwas gekauft hatten, ging es weiter in Richtung Millennium Bridge und von dort aus zurück zum Camden Market. Wenig später aßen wir bereits zu Abend, denn anschließend ging es ins Musical "The book of Mormon". Ich war noch nie in einem großen Musical, da diese Musik eigentlich so gar nicht mein Ding ist, aber das Stück war wirklich lustig und hat mir super gefallen!
Ich muss zugeben, trotz des teils sehr englischen Wetters, habe ich mich total in London verliebt und kann es kaum erwarten, die Stadt wieder zu besuchen und all das zu sehen, was wir in den zwei Tagen vernachlässigen mussten!