01.05.2016

London


Nachdem nun fast zwei Wochen seit der OP vergangen sind, lassen sich meine Backen, bis auf einen leichten gelblichen Schimmer, wieder sehen und nachdem die Fäden gezogen wurden habe ich glücklicherweise so gut wie keine Schmerzen mehr. Die letzte Woche habe ich viel gearbeitet und hatte am Samstag meinen letzten Arbeitstag, worüber ich sehr traurig bin. Mehr dazu aber bald, denn darum soll es in diesem Post nicht gehen.
Wie ihr vermutlich unschwer erkennen könnt, ist dies Teil zwei meiner Englandposts, in dem ich euch ein bisschen über meinen Aufenthalt in London erzählen möchte. Wie bereits im vorangegangenen Post angedeutet, haben wir zwei Tage in der schönen Stadt verbracht. Wir sind jeweils morgens mit dem Oxford Tube hingefahren und Abends ging es dann wieder zurück. Das Tolle ist, dass diese Busse wirklich ständig kommen, selbst in der Nacht, und wir mussten nie länger als zehn Minuten warten.
Am Donnerstag fuhren wir morgens recht früh los, um den Tag voll auszunutzen. Nachdem wir bei Topshop und Gap waren, hielten wir uns einige Stunden in der Gegend Picadilly Circus, China Town, Camden Market und Soho auf, kauften hier und da etwas zu essen, schauten uns in der Gegend um und genossen das schöne Wetter. Julia ließ sich kurzerhand ein Tattoo stechen, ich selbst war natürlich wieder mal zu feige, worüber ich mich jetzt sehr ärgere... Aber da kann man nichts machen. Am Nachmittag spazierten wir in Richtung Buckingham Palace, was eine ganze Weile brauchte, da wir im St. James Park zahme Eichhörnchen fütterten und fotografierten. Nachdem wir ein bisschen durch die Gitter vor dem Palast geschaut hatten, liefen wir in Richtung Themse, relativ nah am Big Ben vorbei und fuhren dann zurück nach Soho, wo wir sehr leckere vegetarische Burger zu Abend aßen.
Der zweite Tag, den wir in London verbrachten, war der Samstag. An dem Tag war das Wetter leider nicht halb so schön wie am Donnerstag, es war ziemlich kalt und regnete. So gingen wir als erstes ins British Museum, ein riesiges Völkerkunde Museum. Das Tolle ist, dass in England so etwas in der Regel umsonst ist, mit Ausnahme von Sonderausstellungen. Nachdem wir also Mumien, römische Werkzeuge und eine Moorleiche begutachtet hatten, waren wir hungrig und holten uns eine Sushi Box. Im Gegensatz zu dem, was man in Deutschland bekommt, war der Preis total in Ordnung und es hat total lecker geschmeckt! Nach dieser kleinen Verschnaufpause machten wir uns auf den Weg in Richtung Tower Bridge, denn natürlich wollte ich mir die nicht entgehen lassen. Dort angekommen zeigte sich tatsächlich für ein paar Momente die Sonne und wir spazierten gemütlich auf die andere Seite des Flusses. Der Plan war, zu Fuß zur Millennium Bridge zu laufen, was wir dann auch machten. Auf dem Weg kamen wir so bei dem Borough Market vorbei, welcher teils Markthalle, teils Streetfood Markt ist. Da es so unglaublich viele tolle Sachen zum Essen gab, ärgerten wir uns ziemlich darüber, dass wir bereits satt waren und gönnten uns nur einen kleinen Nachttisch. Es gab eine riesige Auswahl an veganen und vegetarischen Sachen, das Paradies für Julia und mich! Falls ihr mal in London seid, solltet ihr unbedingt dort vorbei schauen!
Nachdem wir uns alle Stände angeschaut und hier und dort etwas gekauft hatten, ging es weiter in Richtung Millennium Bridge und von dort aus zurück zum Camden Market. Wenig später aßen wir bereits zu Abend, denn anschließend ging es ins Musical "The book of Mormon". Ich war noch nie in einem großen Musical, da diese Musik eigentlich so gar nicht mein Ding ist, aber das Stück war wirklich lustig und hat mir super gefallen!
Ich muss zugeben, trotz des teils sehr englischen Wetters, habe ich mich total in London verliebt und kann es kaum erwarten, die Stadt wieder zu besuchen und all das zu sehen, was wir in den zwei Tagen vernachlässigen mussten!
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1 Kommentar

  1. wunderschöne bilder!

    schau mal vorbei
    http://cantripgirl.blogspot.co.at/
    xoxo

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