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8. April 2017

{Travel} Chiang Mai, Thailand

Nachdem wir zwei Tage in Bangkok verbracht hatten, ging es mit dem Nachtbus weiter in Richtung Norden, nach Chiang Mai. Ich muss sagen, ich war echt überrascht von der Fahrt. Man bekam Decken und es gab tatsächlich eine Stewardess an Board, die Wasser und Snacks vorbei brachte und für das Wohl der Reisenden sorgte. Allerdings sprach sie nur ungefähr zwei Worte Englisch, weshalb die Kommunikation teilweise etwas schwierig war. Die Busfahrt war trotzdem nicht so angenehm, da ich leider kaum schlafen konnte. Aber nach neun Stunden war es geschafft und wir kamen Vormittags in Chiang Mai an, wo wir mit einem Tuktuk zu unserem Hostel fuhren. Im Gegensatz zum Lub'd in Bangkok war es etwas einfacher, allerdings kostete es auch ungefähr 4€ die Nacht. Und dafür war es echt super. Nachdem wir uns geduscht und umgezogen hatten, versuchten wir noch ein Mal unser Glück mit einer Restaurant Empfehlung aus dem lonelyplanet Reiseführer. Und ich muss zugeben, dass wir dieses Mal wirklich Glück hatten und das Essen im "Angel's Secret" richtig lecker war! Als Nico anschließend in einem kleinen Café Mango mit Sticky Rice zum Nachtisch aß, trafen wir zufällig drei Jungs aus Stuttgart, die Nico und Theo kannten und mit denen wir zwei Wochen später auch im Süden reisten... Alles dazu erfahrt ihr selbstverständlich in den entsprechenden Posts.
Nachdem wir erst Mal gestärkt waren, besuchten wir einen Tempel, der ganz schön war, aber im Vergleich zu den Tempeln, die ich später in Bangkok sah, nichts besonderes... Da Theo kaum geschlafen hatte, ruhte er sich im Hostel ein bisschen aus, während Nico und ich weiter spazierten. Irgendwie kamen wir ins Gespräch mit einem sehr netten Mann aus Bangkok, der uns empfahl eine Elefantentour zu machen und uns zu einem richtigen Reisebüro lotste. Dort erkundigten wir uns über die Touren, denn wir wollten sehr gerne Elefanten sehen, aber auf keinen Fall welche reiten. Letztendlich buchten wir für den nächsten Tag einen Ausflug und gleichzeitig auch einen Flug in den Süden für die kommende Woche. Mit solchen Deals kann man in Thailand oft noch einen Discount bekommen.
Nachdem wir uns kurz im Hostel frisch gemacht und Theo geholt hatten, gingen wir zu einer Poolparty, wo wir auch wieder die drei anderen Jungs trafen. Die Party war ganz witzig, aber irgendwie hatten wir uns ein bisschen mehr darunter versprochen. Der Pool war ziemlich klein, es waren auch nicht so wahnsinnig viele Leute da und natürlich fand der obligatorische Bikiniwettbewerb statt... Irgendwann hatten Nico und ich Hunger und gingen zum Night Market, während die Anderen noch blieben. Der Night Market in Chiang Mai war wirklich einer der besten Märkte, auf denen wir während unserer Reise waren. Das Essen war super günstig und unglaublich lecker, vor allem Nico konnte sich kaum entscheiden. Für mich als Vegetarier ist es dann doch immer ein bisschen eingeschränkter... Zumal dort viele gar kein Englisch sprachen und auch die Gerichte nur auf Thai angeschrieben waren. Aber eigentlich ist mir das so viel lieber, weil es einfach echter und authentischer ist.
Nach dem Essen wollten wir eigentlich den Rest wieder treffen und noch ein bisschen feiern gehen, wobei wir da schon wieder von den Thailändischen Clubs überrascht wurden. Denn natürlich macht alles um eins zu. Da wir am nächsten Morgen sehr früh aufstehen mussten um auf die Elefantentour zu gehen war es aber wahrscheinlich ganz gut, dass wir zurück ins Hostel gingen.
Am kommenden Morgen wurden wir dann um halb acht von einem Mini-Van abgeholt und es ging raus aus der Stadt. Mit uns waren noch sechs Andere dabei, eine echt nette Truppe. Im Camp angekommen bekamen wir zunächst eine kleine Einweisung und Informationen über Elefanten, bevor wir zu den Dickhäutern gingen. Was mich sehr freute war, dass die Tiere nicht eingesperrt waren, sie konnten sich frei bewegen und hatten sozusagen Hirten, die aufpassten, dass sie nicht ganz weg liefen. Zu unserem Glück gab es sogar ein Baby-Elefant! Wir durften sie erst Mal füttern, was total witzig war, denn wenn man nicht aufpasste kam plötzlich von hinten ein Rüssel und holte sich den Bambus, den man in der Hand hielt. Nach der Fütterung gingen wir mit zwei Elefanten in ein Schlammbad, was auch super witzig war. Die Tiere spritzten uns nass und wir spritzten sie nass und rieben sie mit Schlamm ein. Anschließend wuschen wir das alles im Fluss wieder ab. Es war so eine tolle Erfahrung, die Dickhäuter zu füttern und mit ihnen zu planschen, so etwas erlebt man definitiv nicht alle Tage! Nach einem kleinen Lunch verabschiedeten wir uns von den Elefanten und fuhren noch zu einem Wasserfall, wo man schön baden und sich abkühlen konnte. 
Zurück in der Stadt setzten wir uns für eine Weile auf das Dach des Hostels und ruhten ein bisschen aus, bevor wir zum Markt gingen. Jeden Sonntag findet in Chiang Mai nämlich der Sunday Market statt, ein riesiger Markt, auf dem man alles finden kann, was das Herz begehrt. Es gibt eine unglaubliche Auswahl an super leckerem Essen, Schmuck, Kleidung, handgefertigte Dinge,... Man konnte wirklich ewig hin und her laufen und trotzdem noch Neues entdecken. Nach drei Stunden waren wir aber so fertig, dass wir zurück ins Hostel gingen und den Rest des Abends ganz entspannt auf dem Dach verbrachten.
Am nächsten Morgen hieß es dann schon wieder auschecken und Abschied nehmen, denn es ging weiter nach Pai!
Insgesamt hat mir Chiang Mai gut gefallen, die vielen kleinen Cafés und Restaurants sind super schön und vor allem der Sunday Market ist einfach der Wahnsinn. Die Elefantentour war natürlich das Highlight des Aufenthalts, leider habe ich davon nicht so tolle Handy Bilder, ich schaue mal ob ich euch noch ein paar zeige...

1 Kommentar :

  1. Oh, was für wundervolle Bilder! Wie gerne ich jetzt auch dort sein würde :)

    Liebe Grüße, Julia ☾ | www.serendipityblog.de

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