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23. März 2017

Live music: Avenged Sevenfold // 15.02.2017

Ihr Lieben, 
tut mir Leid, dass ich mich erst jetzt wieder melde. Ich wollte eigentlich auch in Thailand posten, das hat aber leider nicht geklappt. Jetzt bin ich mit einer Menge Bilder zurück, die ihr natürlich zu sehen bekommt, sobald ich sie bearbeitet habe. 
Bis dahin möchte ich euch aber noch von einem Konzert erzählen, denn diesen Post hatte ich schon mehr oder weniger vorbereitet. Mitte Februar ging es für mich und einen Freund zu Avenged Sevenfold in der Arena Berlin. Überraschenderweise war die Halle gar nicht soo groß, wenn man bedenkt, dass Avenged Sevenfold ein paar Tage darauf in Stuttgart in der Schleyerhalle spielten.  Aber es ist natürlich immer schön, wenn es nicht gleich ein ganzes Fußballstadion ist. Etwas enttäuschend war allerdings der Sound, wir standen dafür leider viel zu weit vorne. Die Lautsprecher seitlich der Bühne schallten komplett an uns vorbei, weshalb alles, was dort gebracht wurde, leider kaum hörbar war.
Das machte sich vor allem bei der ersten Band, Chevelle, deutlich bemerkbar. Ich kannte die drei Jungs zuvor noch nicht und kann auch jetzt sehr wenig darüber sagen. Leider wurde der Gesang nämlich nur über die seitlichen Lautsprecher übertragen und überhaupt nicht über die, die sich direkt vor uns, vorne an der Bühne befanden. Zu Beginn fiel zudem noch ein Mikrofon aus, weswegen der Auftritt insgesamt traurigerweise nicht so der Wahnsinn war und ich auch nicht so viel dazu erzählen kann... 
Nach einem recht schnellen Umbau folgten dann Disturbed. Die amerikanische Heavy-Metal Band war uns bekannt, aber wir hörten sie beide nicht aktiv. Umso positiver überrascht war ich von der Live Performance! Alleine schon das Auftreten des Sängers, David Drainan, macht Eindruck: Im langen schwarzen Mantel gekleidet strahlt er eine unglaubliche Ruhe und Überlegenheit aus. Zu ihm würde der Name "der Graf" zu hundert Prozent passen! Getoppt wurde sein Auftreten nur noch von seiner wahnsinnigen Stimme, was sich gleich zu Beginn bemerkbar machte. Aber spätestens, als ein Flügel auf die Bühne getragen wurde und die Band "The Sound of Silence" spielte, war ich hin und weg! Selbstverständlich folgten auch "Down with the sickness" und "Tenthousand Fists" noch. Insgesamt spielte die Band bestimmt eine gute Stunde. Ich war echt begeistert, weshalb ich sie jetzt auch so mehr höre. Zum Glück wurde auch der Sound etwas besser. Zwar war es lange nicht perfekt, weil die Lautsprecher einfach so ausgerichtet waren, dass kaum etwas vorne ankam, aber es war auf alle Fälle um einiges besser als bei Chevelle. 
Nach einem weiteren Umbau folgte dann endlich Avenged Sevenfold. Die fünfköpfige Heavy Metal Band aus Kalifornien legte von der ersten Minute an einen unglaublichen Auftritt hin. Die Stimmung war durchweg super. Avengend Sevenfold spielte eine perfekte Mischung aus Songs von ihrem aktuellen Album, "The Stage", und älteren Titeln. Darunter waren "Afterlife", "Hail to the King", "Almost Easy" und "Nightmare", worüber ich mich sehr freute. Selbstverständlich durfte auch die obligatorische Ballade vor der Zugabe nicht fehlen, wobei ich den Titel "Acid Rain", den sie spielten, sehr gerne mag. Mein absolutes Highlight kam aber in der Zugabe. Nach einem Titel fragte der Sänger, M. Shadows: who likes necrophilia?, woraufhin der ein oder andere, wahrscheinlich ohne es zu verstehen, jubelte. Aber in dem Moment war klar, welcher Song als nächstes kommen würde: "A little Piece of Heaven". Weil das der erste Titel war, den ich von Avenged Sevenfold kannte, freute ich mich riesig und es war der perfekte Abschluss für ein tolles Konzert!