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27. November 2016

{Travel} Vézelay, Bourgogne

Hallo meine Lieben! Nachdem ich euch in den letzten Posts von unserem Sommerurlaub in Frankreich erzählt habe, möchte ich auch die letzte Station nicht auslassen. Anstatt den langen Rückweg auf ein Mal zu fahren, machten meine Eltern und ich noch einen kleinen Abstecher nach Vézelay in die Bourgogne. Vézelay ist ein kleines, malerisches Dorf, das inmitten der weiten Landschaft Frankreichs liegt. Es ist wirklich erstaunlich, in der Gegend schien so viel mehr Platz zu sein, als bei uns in Deutschland... Die Dörfer liegen weiter voneinander entfernt, dazwischen sind scheinbar endlose Wiesen, Felder und Wälder. Es ist wunderschön!
Aber genug geschwärmt: Bevor wir ankamen, stand noch nicht fest, ob wir nicht vielleicht in einer größeren Stadt übernachten würden. Als wir dann aber die kleine Hauptstraße hochliefen, stolperten wir über eine zuckersüße Pension, die tatsächlich noch etwas frei hatte, weshalb wir beschlossen, zu bleiben. Unser Appartement bestand aus Schlaf- und Wohnzimmer, wo mein Bett stand, und einem wunderschönen Bad. Es gab sogar eine frei stehende Badewanne, wie man sie aus Filmen kennt! Die ganze Pension war einfach zuckersüß! Ihr seht sie übrigens auf dem zweiten Bild, unten befand sich eine Macarons- und Teestube... Falls ihr irgendwann mal nach Vézelay kommen solltet, kann ich euch die Pension wirklich nur ans Herz legen, alles war so liebevoll gemacht!
Nachdem die Übernachtungssituation geklärt war, gingen wir los, um das Dorf anzuschauen. Da es wirklich sehr klein ist, dauerte dies nicht lange, aber Vézelay ist einfach wunderschön! Die kleinen Straßen, die alten Häuser mit den morschen Fensterläden und auch die Kirche, die sich ganz oben befindet, sind malerisch. Vom Kirchhof aus hat man außerdem einen tollen Blick über die weite Landschaft der Bourgogne.
Was ich auch wirklich toll fand, war der kleine Fotoladen eines ortsansässigen Fotografen, der dort seine analogen Bilder verkaufte. Die Fotos waren der Wahnsinn und meine Eltern kauften drei für Zuhause... Leider habe ich davon in Berlin jetzt nicht so viel.
Nachdem wir alles erkundet hatten, machten wir uns auf die Suche nach einem Restaurant, was sich als schwieriger als gedacht erwies. Es stellte sich nämlich heraus, dass fast überall Dienstag der Ruhetag war... Dennoch fanden wir schließlich etwas Nettes, wo wir hinten sogar im kleinen Garten sitzen und den Abend mit gutem Essen ausklingen lassen konnten.
Am nächsten Morgen bekamen wir ein super leckeres Frühstück, und natürlich tollen Tee, unten in der Teestube. Nachdem wir gepackt und bezahlt hatten, schenkte unsere Gastgeberin uns noch ein Päckchen Macarons. Anschließend erledigten wir auf dem Markt und im Supermarkt noch einige Einkäufe, bevor es dann endgültig nach Hause ging...
Es scheint mir wirklich, als wäre das alles gestern gewesen, wo ist nur der Sommer so schnell hin verschwunden?
Vézelay // Nikon D80 // Frankreich 2016

23. November 2016

au coucher du soleil

Au coucher du soleil // Nikon D80 // Côte sauvage 2016

20. November 2016

{Travel} La grève

Meine Lieben! Das Bild des Leuchtturms war natürlich nicht das Einzige, das am Atlantik entstanden ist. Denn neben all der Zeit, die wir am Strand oder auf dem Surfbrett verbrachten, durften kleine Ausflüge natürlich nicht fehlen. Als es mal etwas bewölkt war, fuhren wir in ein kleines Dorf, wo Austern und Muscheln gezüchtet wurden. Es war so wunderschön dort, all die süßen Fischerhütten und die kleinen Boote... Außerdem gab es ein Restaurant am Anderen, wo man super frische, leckere Meeresfrüchte bekam. Das nutzten wir auch gleich zwei Mal aus, wir aßen dort zu Mittag und dann noch Mal an unserem letzten Abend. Ich habe wirklich selten so leckere Meeresfrüchte gegessen! 
Neben den Restaurants gab es dort auch einen kleinen Laden, in dem fast ausschließlich geringelte Kleidungsstücke verkauft wurden, typisch Französisch eben. Während meine Eltern sich gestreifte Pullis zulegten, fand ich die coolste Regenjacke! Leider habe ich kein Foto davon, es ist aber eine gelbe Öljacke, das Futter ist, selbstverständlich, blau-weiß gestreift. Ich habe mich gegenüber Regenjacken immer etwas verweigert, da sie oft einfach hässlich sind, aber diese ziehe ich tatsächlich auch einfach so an, weil sie so cool ist. Beziehungsweise würde es tun, wenn es mal wieder etwas mehr als 8°C hätte...
Entschuldigt übrigens meine Augen auf dem letzten Bild, durch die Sonne, das Meer und wahrscheinlich hauptsächlich aufgrund einer allergischen Reaktion, hatte ich eine ziemlich nervige Bindehautentzündung. Mit juckenden, tränenden Augen lässt es sich nun mal nicht so leicht ins Licht schauen.

Und noch schnell ein anderes Thema, bei der lieben Julia von Serendipity findet eine Blogvorstellungsaktion statt. 
La grève // Nikon D80 // Côte sauvage 2016

13. November 2016

{Vacation} Côte sauvage

Hallo ihr Lieben! Ich weiß, dieser Sommer bestand bei mir irgendwie fast nur aus Reisen und Urlaub, aber dafür habe ich schließlich zuvor gearbeitet. Angesichts der Tatsache, dass ich jetzt nach Berlin gezogen bin, konnte ich mir den Sommerurlaub mit meiner Familie nicht entgehen lassen.
Wie jedes Jahr ging es für eine Woche nach Toulouse, wo wir unsere Freunde besuchten. Die meiste Zeit verbrachten wir am Pool und ein Mal gingen wir in die Stadt. Dieses Jahr hatten wir wahnsinnig Glück mit dem Wetter, ich kann mich nicht erinnern, wann wir das letzte Mal durchgehend so viel Sonne und so hohe Temperaturen hatten! 
Glücklicherweise hielt sich das auch in den darauffolgenden zehn Tagen, die wir am Atlantik, an der Côte Sauvage verbrachten. Dort am Campingplatz stieß der Freund meiner Schwester zu uns, bevor die beiden nach ein paar Tagen weiter fuhren, um Kiten zu gehen. 
Die Tochter unserer Freunde und ich machten dafür einen Surfkurs, etwas das ich mir für diesen Sommer fest vorgenommen hatte. Es stellte sich heraus, dass ich gar nicht so untalentiert war, weshalb der Surflehrer uns nach drei kleinen Wellen erklärte, dass wir jetzt "en large" gehen würden. Das bedeutet so viel wie: wir haben unsere Boards gepackt und sind raus gepaddelt, in die großen Wellen, die noch nicht gebrochen sind. Ich bekam erst mal einen Schreck, schließlich stand ich, im Gegensatz zu meiner Freundin, zum ersten Mal auf dem Brett. Der Surflehrer war aber total nett und half uns, die ersten Wellen zu erwischen, bis wir den Dreh raus hatten. Ich kann euch sagen, man muss ganz schön kräftig paddeln, um schnell genug zu sein und nicht von der Welle überholt zu werden! Das Resultat war, dass wir am Ende des Tages beide kaum noch unsere Arme heben konnten. In der nächsten Stunde konnten wir leider nicht raus, da die Wellen schlecht waren, deshalb blieben wir vorne, bei den bereits gebrochenen. Das Gute daran war, dass es nicht ganz so anstrengend ist und wir einige Dinge, wie Back- und Frontside ausprobieren konnten. Einmal gingen wir dann noch "en large" und diesmal schafften wir es ganz ohne Hilfe des Surflehrers schnell genug für die Wellen zu werden, es war wirklich super. Am letzten Tag waren sie dann aber so hoch, dass wir es mit den großen Anfänger-Brettern nicht schafften, darunter durch zu tauchen, um raus zu kommen. Deshalb arbeiteten wir lieber vorne an unserer Technik. Insgesamt war der Surfkurs einfach super cool, man hat echt viel gelernt und es hat mir wahnsinnig Spaß gemacht!
Neben dem Surfen genossen wir einfach die Tage in der Sonne am Strand, das muss ja auch mal sein! Wenn ich jetzt so daran zurück denke, vermisse ich den Sommer und die Wärme so sehr, hier in Berlin hatte es in den letzten Tagen nur drei Grad...
Phare de la Coubre // Nikon D80 // Côte sauvage 2016

6. November 2016

Just kids.

Black and white // Nikon D80 // Bayerischer Wald Sommer 2016