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28. September 2016

High note trail, whistler

Ihr Lieben,
wie versprochen seht ihr hier die Bilder vom Blick über den Cheakamus Lake, die während meiner Wanderung auf dem High Note Trail entstanden sind. Ich musste wirklich alle paar Meter stehen bleiben, um das Ganze auf mich wirken zu lassen. Ist es nicht wunderschön? Die Berge ringsherum, das türkisfarbene Wasser, die Spiegelung der schneebedeckten Gipfel im See... Dort auf dem Berg zu stehen und das alles vor sich zu sehen, das muss Freiheit sein. Man fühlt sich so lebendig in dieser unfassbaren Schönheit... Ich glaube, wenn man die Bilder sieht ist es nachvollziehbar, weshalb ich Kanada nicht verlassen wollte...
Wenn ich die Fotos jetzt anschaue, spüre ich die Erinnerung mit einem Kribbeln im Bauch. Ich kann nicht glauben, dort gewesen zu sein. Ich kann nicht fassen, dass ich das alles erlebt habe, dass ich das alles alleine gemacht habe. Die Zeit verging so schnell, jetzt ist der Sommer schon wieder vorbei und dabei wünsche ich mich einfach nur zurück nach Kanada, in diese schöne Natur, in die Freiheit.

25. September 2016

{Travel} whistler

Ihr Lieben, 
der Sommer neigt sich nun seinem Ende zu. Passend dazu werde ich euch heute von der letzten Etappe meiner USA/Kanada Reise erzählen. Bilder habe ich zwar noch einige, die ihr auch noch zu sehen bekommt, aber mit den Erzählungen bin ich nun schon fast am Schluss angelangt. Denn bevor ich noch Mal nach Vancouver und dann zurück nach Seattle gefahren bin, ging es nach Whistler. Die kleine Stadt liegt in den Bergen, etwa zwei Stunden nördlich von Vancouver und dort fanden auch die Skiwettkämpfe der olympischen Winterspiele 2010 statt.
Aber von Anfang an: da ich ja zuvor auf Vancouver Island war, ging es mit der Fähre zurück auf das Festland, bevor ich mit dem Bus weiter nach Whistler fuhr. Mein Hostel lag im olympischen Dorf und nicht im eigentlichen Village, weshalb ich den Ortsbus nehmen musste, um dorthin zu gelangen. Nach dem riesigen Schlafsaal in Victoria wurde ich ein weiteres Mal überrascht, denn es war um einiges luxuriöser als die anderen Jugendherbergen. Direkt vor dem Hostel lagen eine Wiese, Sportplatz und der Wald, im Hintergrund die Berge. Der Blick war wirklich einmalig! Da ich erst gegen Abend ankam, beschloss ich, nicht mehr ins Village zu fahren und stattdessen die schöne Gegend zu erkunden. Ich machte also einen kleinen Spaziergang, wobei ich mich nicht alleine in den Wald traute, denn es war so ruhig und auf eine Begegnung mit einem Bären konnte ich gut verzichten. Deshalb setzte ich mich dann einfach auf die Wiese vor das Hostel, um die Abendsonne zu genießen. Später lernte ich ein Mädchen aus meinem Zimmer kennen, eine nette Australierin, mit der ich mich eine Weile lang unterhielt. An dem Abend ging ich allerdings auch recht früh schlafen, denn am nächsten Tag wollte ich wandern gehen.
So fuhr ich am Morgen gleich nach dem Frühstück los ins Village, wo ich im Supermarkt noch Obst kaufte, bevor ich zur Bergbahn ging. Mit Gondel und Sessellift ging es auf den Whistler Mountain. Es war wunderschönes Wetter und die Sicht war einfach unglaublich, weshalb ich mich dazu entschied, den High Note Trail zu gehen, der wunderschöne Ausblicke zu bieten hat. Die Wanderung dauert etwa vier Stunden, wobei ich recht oft stehen blieb, um zu fotografieren oder einfach die Schönheit der Natur auf mich wirken zu lassen. Da die Wege ziemlich steinig und teilweise rutschig sind, sollte man sich während des Laufens nämlich nicht zu sehr ablenken lassen, sonst stolpert man schnell mal über eine Wurzel oder einen Stein. Besonders auf den Schneefeldern wurde es ziemlich glatt und ich wäre mehrmals beinahe ausgerutscht. Aber der Blick auf die Berge ringsum, den Cheakamus Lake (Bilder folgen im nächsten Post) und die unzähligen kleinen Bergseen, ist wirklich atemberaubend. Auch wenn es teilweise anstrengend ist, kann ich diese Wanderung jedem nur ans Herz legen, ich weiß nicht, ob ich schon Mal so etwas Schönes gesehen habe, ich kann immer noch nur darüber staunen! Man sollte allerdings mit gutem Schuhwerk ausgestattet sein!
Nach etwa fünf Stunden war die Wanderung geschafft und ich kam zurück zur Roundhouse Lodge, von wo aus die Gipfelbahn, die Gondel ins Dorf und die Peak-2-Peak-Gondola fahren. Diese Seilbahn verbindet die Skigebiete Whistler Mountain und Blackcomb Peak. Momentan hält sie den Rekord für die höchste Höhe über dem Grund sowie für die Spannweite zwischen den Seilbahnstützen. Klingt perfekt für jemanden wie mich, der unter Höhenangst leidet, oder? Aber wenn man schon Mal da ist, kann man sich so was ja auf keinen Fall entgehen lassen... Deshalb stellte ich mich in die Schlange für eine der beiden Kabinen mit Glasboden. Wenn schon, denn schon. Nach etwa zwanzig Minuten war es dann so weit und die Fahrt ging los. Es war schon ziemlich cool, aber auch angsteinflößend. Wobei die Gruppe Japaner, die mit mir in der Gondel war und fröhlich durcheinander plapperte, das alles irgendwie weniger schlimm machte. Auf der Rückfahrt nahm ich dann die normale Gondel, ohne Glasboden und ohne Touristen. Alleine kam dann meine Höhenangst schon etwas zum Vorschein, aber es hat sich wirklich gelohnt, auch hier war der Blick über das Tal unglaublich!
Da es bereits wieder ein bisschen frisch wurde auf dem Berg, nahm ich die Gondel zurück ins Dorf, wo ich noch in den Supermarkt ging, um für das Abendessen einzukaufen. Zurück im Hostel duschte ich, kochte und setzte mich dann zu zwei Deutschen und einer Niederländerin an den Tisch. Wir unterhielten uns bis spät Abends und mit dem Mädchen aus Holland unternahm ich auch später noch was. Vielleicht erinnert ihr euch an sie aus meinem Post über Vancouver.
Am nächsten Tag schaute ich mich endlich richtig im Dorf um, ging in die Läden, trank einen Café und ließ mich, ganz wie es sich für Touristen gehört, vor den olympischen Ringen fotografieren. Gegen Nachmittag lief ich dann durch den Wald zum Lost Lake, denn ich wollte das schöne Wetter nutzen, um schwimmen zu gehen. Am See war recht viel los, aber irgendwie ist es trotzdem total anders als an einem Badesee in Deutschland, alles ist einfach viel sauberer und naturbelassener. Ich sonnte mich eine Weile und ging dann ins Wasser, das echt kalt war, aber nach meinem Pazifik-Abenteuer war es natürlich kein Problem. Ich verbrachte den Nachmittag am See und fuhr gegen Abend zurück ins Hostel. Nach dem Essen ging ich mit ein paar Leuten raus auf die Wiese. Ursprünglich war der Plan, Ball zu spielen, aber nach dem es zwischen Engländern, Kanadiern und Australiern (und mir) zu kleinen Missverständnissen kam, ließen wir es bleiben. Wir wollten nämlich "Football" spielen, die Engländer holten also einen Fußball, aber die anderen beiden hatten von American Football gesprochen und dann wurde solange über die Begriffe Football und Soccer diskutiert, bis niemand mehr Lust darauf hatte. Stattdessen saßen wir dann draußen und unterhielten uns, bis es zu kalt wurde.
Leider war das bereits mein letzter Abend in Whistler und am nächsten Morgen hieß es schon wieder packen und Abschied nehmen. Bevor wir zum Bus gingen, machte ich aber noch einen kleinen Spaziergang mit Carlyn, der Niederländerin, die den gleichen Bus gebucht hatte. Vom Hostel aus liefen wir durch den Wald, den Train Wreck Trail entlang zu einem Zug Wrack. Es war ziemlich cool, die Waggons befinden sich mitten im Wald, direkt neben dem Fluss. Sie sind ziemlich verbeult, teilweise liegen sie auf der Seite und alle sind mit Graffiti besprüht. Wir beide machten ziemlich viele Fotos, da die Location so toll war! Die Bilder bekommt ihr selbstverständlich auch noch zu sehen.
Irgendwann mussten wir dann aber zurück, um unsere Sachen zu holen und ins Village zu fahren. Dort tranken wir noch einen Eiscafé, bevor es mit dem Greyhound zurück nach Vancouver ging, aber die Geschichte kennt ihr ja bereits.

Ich muss sagen, dass Whistler, nach Vancouver, zu den coolsten Stationen meiner Reise gehörte. Viele Leute sagen, dass Tofino so cool sei, weil die Stimmung total entspannt ist und all die Surfer dort sind. Ich persönlich finde Whistler aber fast cooler, mir hat die Stimmung dort noch viel besser gefallen. Anstelle der Surfer findet man dort Mountainbiker und irgendwie ist das Dorf viel lebendiger. Im Ortskern befindet sich eine Fußgängerzone, mit zahlreichen Geschäften, Restaurants und Cafés und es ist wirklich nett, dort entlang zu laufen und durch die Läden zu schauen. Anscheinend kann man Abends auch sehr gut ausgehen, was ich in der kurzen Zeit, in der ich dort war, leider nicht geschafft habe. Und selbstverständlich sind die kanadischen Berge einfach unglaublich, es ist so ein großer Unterschied zu den Alpen und allem was man hier sieht. Ich habe nirgends sonst eine so wunderschöne Natur gesehen wie dort. Whistler liegt einfach so wunderschön und ich würde so gerne mal im Winter dorthin gehen!

21. September 2016

Beach Victoria

Im letzten Post habe ich euch bereits von meiner Strandwanderung in Victoria erzählt, hier folgen nun die Bilder dazu. Die Dünen und Gräser im Wind haben mich irgendwie ein bisschen an die Nordsee Inseln erinnert, das Treibholz hingegen ist einfach typisch für die kanadischen Pazifik-Strände.
Auf den unteren Bilder seht ihr die Strände, wo wirklich Leute baden waren, der Sand war so schön und fein! Dort wurden Kindergeburtstage gefeiert, Picknick gemacht, Musik gehört,... Im Hintergrund sind die Villen, von denen ich am Sonntag erzählt habe...wäre es nicht ein Traum, dort zu wohnen? Direkt am Wasser, mit wahnsinnigem Blick und schönem Garten...

18. September 2016

{Travel} Victoria

Ihr Lieben,
nachdem ich drei Tage in Tofino verbracht hatte, ging es für mich weiter nach Victoria, die Hauptstadt von British Columbia. Als ich nach einer längeren Busfahrt dort angekommen war, bekam ich allerdings erst mal einen kleinen Schreck, denn anstelle der üblichen 4-6-Bett-Dorms war ich nun plötzlich in einem richtigen Schlafsaal mit 20 Betten. Aber ich kann euch gleich beruhigen: Das Hostel hat mir total gut gefallen, das Zimmer war erstaunlich ruhig, erst morgens, als die Leute anfingen ihre Schließfächer zu öffnen, wurde es etwas lauter. Ich war auf alle Fälle positiv überrascht!
Aber nun genug vom Hostel: Das Wetter war endlich richtig schön, deshalb lief ich gleich los, um mich ein bisschen umzuschauen. Ich ging gemütlich am Hafen vorbei, in Richtung Fisherman's Wharf. Die schwimmenden Häuser dort sind einfach so süß und es wohnen wirklich Leute darin, was ich mir total cool vorstelle. Ich konnte gar nicht genug Fotos bekommen, denn auch das Licht war gegen Abend einfach wunderschön! Wie es sich gehört, holte ich mir dann zum Essen eine Portion Fish and Chips, bevor ich zurück zum Hafen lief. Als ich in der Stadt war, fand gerade das International Buskers Festival statt. Jeden Abend traten Straßenkünstler aus aller Welt auf, der Eintritt war frei, die Bezahlung ging danach direkt in die Hüte der Künstler. Das Festival war ziemlich cool und ich ging dann eigentlich jeden Abend dorthin.
Victoria ist bei Nacht generell einfach wunderschön. Das British Columbia Parliament Building ist beleuchtet, sodass es wie ein Disney-Schloss aussieht, da man nur noch die Umrisse aus Lämpchen sieht. Und auch sonst leuchten und glitzern überall die Lichter, besonders am Hafen ist es einfach unglaublich schön!
Am nächsten Tag war wieder tolles Wetter, allerdings wehte ein ziemlich starker, kalter Wind. Ich ging noch Mal zum Fisherman's Wharf, weil ich unbedingt noch die Robben sehen wollte, die dort immer hinkommen. Leider hatte ich wieder kein Glück, es war nur ein Otter da, aber die sind ja auch zuckersüß. Dann ging ich zum Beacon Hill Park, welcher echt toll ist, man sollte ihn sich keinesfalls entgehen lassen. Es gibt zahlreiche bunte Blumenbeete, Teiche mit Enten und Wasserschildkröten und ab und an läuft einem sogar ein Pfau über den Weg. Ich saß ein bisschen dort und habe gelesen, dann ging ich weiter durch den Park in Richtung Strand. Man läuft auf einen Hügel und oben angekommen sieht man vor sich die Strände und das Meer, ein super Ausblick!
Am Abend, bevor ich wieder zum Buskers Festival ging, sah ich einen wunderschönen, tiefroten Sonnenuntergang über dem Meer, es war einfach unglaublich!
Am nächsten Tag, meinem letzten in Victoria, ging ich mit einer Deutschen, die ich bereits aus Tofino kannte, auf eine Strandwanderung. Aber davor mussten wir unbedingt noch Mal beim Fisherman's Wharf vorbei und diesmal hatten wir Glück: sowohl die beiden Robben, als auch der Otter waren da und ließen sich füttern. Es war einfach zuckersüß!
Dann gingen wir an den Stränden entlang, zwischendurch machten wir Pause, sonnten uns und gingen baden. Je weiter man aus dem Stadtzentrum heraus kommt, desto größer und toller werden die Häuser und Villen. Was ich sehr witzig fand, war, dass wir gerade in diesen Gegenden immer wieder über Bücherstapel stolperten, die die Anwohner zum Mitnehmen in ihre Vorgärten gelegt hatten. Leider hatte ich aber in meinem Rucksack keinen Platz mehr... Als wir gegen Abend zurück in die Stadt fuhren, ging ich schnell für das Abendessen einkaufen und anschließend wieder zum Buskers Festival. Danach kochte ich Spaghetti mit Tomatensoße und saß dann noch lange mit Leuten aus dem Hostel zusammen. Am nächsten Morgen ging es dann schon früh mit Bus und Fähre zurück auf's Festland und nach Whistler.

Victoria hat mir insgesamt total gut gefallen, die Stadt ist wunderschön und die vielen Strände sind natürlich toll! Auch wenn es die Hauptstadt von British Columbia ist, ist es viel kleiner als Vancouver und es gibt einfach nicht so viel zu tun wie in meiner Lieblingsstadt. Mit Shopping ist es auch nicht so berauschend, da es hauptsächlich Touristenläden gibt. Was es allerdings zur Genüge gibt, ist Tee, denn Victoria ist wirklich sehr britisch. Ein Besuch in der Stadt lohnt sich insgesamt auf jeden Fall, auch wenn man meiner Meinung nach nicht so viel Zeit einplanen muss wie für Vancouver.

15. September 2016

rainforest tofino

Ihr Lieben,
neben all den Reise-Post möchte ich euch auch ein bisschen auf dem Laufenden halten: zurzeit geht es bei mir ein bisschen drunter und drüber, da ich in weniger als drei Wochen umziehen werde. Es geht nach Berlin, denn dort werde ich ab Mitte Oktober Germanistik und Französisch studieren. Ein WG-Zimmer habe ich seit letzter Woche auch schon, alles Andere wird man dann sehen. Aber es kann sein, dass es hier solange noch etwas chaotisch zu geht, da ich nicht weiß, wie es mit dem Packen läuft und nebenher außerdem natürlich viel mit Freundinnen mache... Wie ihr seht, habe ich allerdings auch schon Kleinigkeiten am Design geändert, wenn ich Zeit habe werde ich mich noch Mal richtig dran setzen... 
Ansonsten versuche ich gerade auch noch so oft es geht ins Tanzen zu gehen, solange mein Vertrag noch läuft... Eigentlich möchte ich auch in Berlin sehr viel tanzen, weil ich wieder gemerkt habe, wie glücklich es mich macht. Aber ob das vom Geld her geht, weiß ich nicht, schließlich bin ich dann eine arme Studentin, haha. Kennt vielleicht jemand von euch eine gute Ballettschule in Berlin? :)
Naja jetzt bekommt ihr noch ein paar Bilder von meinem geliebten Regenwald auf Vancouver Island zu sehen, damit es hier nicht so bilderlos ist. Ich fand das Schild sehr cool!

11. September 2016

{Travel} tofino

Nachdem ich einige wundervolle Tage in Vancouver verbracht hatte, ging es für mich weiter, mit Fähre und Bus nach Tofino auf Vancouver Island. Das kleine Hippiestädtchen ist ein bekannter Surfspot und die Strände sind wirklich wunderschön! Im Hostel hatte ich total Glück, denn mein 7-Bett-Dorm bestand eigentlich aus zwei Zimmern und ich war in dem kleinen, in dem nur ein Stockbett stand. Der pure Luxus auf Reisen ;)
Am ersten Tag ein Fahrrad, um zum Long Beach zu komm, denn leider lässt der öffentliche Nahverkehr in Tofino zu wünschen übrig und der kostenlose Shuttle Bus fährt nicht so weit. Die schönen Rainforest-Trails bei dem Strand wollte ich mir aber eigentlich nicht entgehen lassen... Dummerweise hörte der Fahrradweg genau dort auf, wo auch der kostenlose Shuttle seine Endstation hat, man konnte nur noch über den kurvigen Highway durch den Wald weiter fahren. Darüber ärgere ich mich auch jetzt noch ein bisschen, denn das geliehene Fahrrad hatte keine Gangschaltung und auf der unübersichtlichen Straße war mir das alleine einfach zu riskant, weshalb ich umdrehen musste und so gar nicht zum Long Beach kam, sehr schade... Dafür schaute ich mir aber den MacKenzie Beach, Cox Bay und den Chesterman Bay an, der mir besonders gut gefallen hat. Nachdem ich eine Weile den Strand entlang spaziert war, kam sogar die Sonne raus und ich konnte mich ein bisschen im Bikini hinlegen. Da ich noch nie zuvor am Pazifik war, hatte ich mir vorgenommen, auf alle Fälle ein Mal rein zu gehen, was ich dann auch tat. Bei 14 Grad Wassertemperatur tut das ganz schön weh, aber wenn man ganz drin ist, ist es nur noch halb so schlimm und so konnte ich wenigstens diesen Punkt von meiner Liste abhaken.
Für den nächsten Tag hatte ich dann eine Tour zu Hot Springs in der Nähe gebucht. Vormittags schaute ich mir das kleine Städtchen und die Geschäfte an, Nachmittags fand dann der Ausflug statt. Da die heißen Quellen nur mit dem Boot erreichbar waren, war das ganze mit Whale-watching verbunden, was total cool war und den Preis wenigstens ein bisschen rechtfertigte. Ich habe glaube ich um die fünf Grauwale gesehen, die Tiere sind einfach so riesig, es war unglaublich! Fotos habe ich davon allerdings kaum gemacht, denn ich wollte einfach die Wale sehen, den Moment genießen und das nicht durch eine Kamera... Außer den Meeresriesen konnten wir Seehunde und Otter sehen, auch die fand ich einfach super cool, wie sie da auf ihrem Rücken schwammen und sich nicht von uns beirren ließen,
Aber nun zu den Hot Springs: auch dort hat es mir wirklich gut gefallen, das einzig Doofe war, dass ziemlich viele Menschen vor Ort waren, da die Touren von verschiedenen Anbietern gemacht wurden... Dennoch habe ich die warmen, natürlichen Badewannen total genossen! Es gab mehrere kleine Becken, das Oberste war wirklich ziemlich warm, in das Letzte hingegen floss Meerwasser rein, so dass man zwischendurch immer wieder eine kleine Abkühlung bekam, was sehr angenehm war. Ich glaube wir durften drei Stunden bei den Hot Springs bleiben, dann wurden wir wieder von dem Boot abgeholt. Auf der Rückfahrt tauchte plötzlich nur wenige Meter entfernt von uns ein Wal auf, das war einfach unglaublich!
Abends duschte ich, kochte mir dann etwas in der Hostel-Küche und saß dann mit einigen Leuten zusammen und unterhielt mich über unsere Reisen. Das Hostel Leben ist schon schön. Am nächsten Morgen ging es dann aber auch schon weiter, mit dem Bus nach Victoria.