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24. April 2016

Oxford

Ihr Lieben,
Am Montag kam ich zurück von meinem fünf-tägigen Aufenthalt in England. Ich habe wahnsinnig viele Bilder gemacht, also Stoff für Posts ist vorerst vorhanden. Am Dienstag habe dann meine Weisheitszähne rausbekommen und bin jetzt sozusagen vier Zähne dümmer. Nachdem ich Mittwoch und Donnerstag wirklich schlimm aussah, habe ich mittlerweile zum Glück nur noch ganz kleine Hamsterbäckchen, denn morgen muss ich wieder arbeiten.

Aber nun zum eigentlichen Thema. Zusammen mit einer Freundin bin ich nach England gereist, in ein kleines Städtchen (Abingdon), in der Nähe von Oxford, da dort zurzeit eine Freundin meiner Mutter wohnt, die wir besuchen durften. Wir flogen nach London Heathrow und fuhren von dort aus mit dem Bus nach Oxford, was ungefähr eine Stunde brauchte. Da das Wetter so schön war holte uns die Freundin meiner Mama am Busbahnhof ab und wir gingen direkt nach Oxford, wo wir erst mal in einem Café etwas tranken und Scones aßen, was übrigens sehr lecker ist. Danach liefen wir ein bisschen durch die Stadt, fuhren dann aber bald zu ihr heim, um auch noch etwas von Abingdon zu sehen und am Abend natürlich in einen Pub zu gehen, denn das darf bei einem England Aufenthalt selbstverständlich auf keinen Fall fehlen!
Am nächsten Tag gingen wir nach London, mehr dazu gibt es aber in einem anderen Post, denn hier geht es nun um Oxford, wohin wir am Freitag wieder gingen. Leider war da das Wetter nicht mehr so toll, es wurde sehr englisch, weshalb wir den Vormittag hauptsächlich damit verbrachten, durch die Läden zu gucken, ein bisschen einzukaufen und "Covered Market" besuchten. Dabei handelt es sich über einen Indoor-Markt, mit vielen kleinen Läden und viel Essen, es lohnt sich echt vorbei zu gucken, da es wirklich schön ist. Mittags haben wir dann Tee getrunken, was in England natürlich auch sein muss. Gegen Abend trafen wir uns wieder mit der Freundin meiner Mutter, gingen essen und machten anschließend eine kleine Pub-Tour. Zuerst waren wir in einem Irish Pub, welches recht modern war, weshalb wir dann nach einem traditionelleren suchten. Das nächste war schon etwas dunkler, aber dennoch ein bisschen zu schick. Beim Letzten wurden wir dann fündig: es gab Spielautomaten, Live-Musik und viele Menschen an der Bar. Um halb zehn kam dann aber plötzlich ein Angestellter und bat um die Ausweise von meiner Freundin und mir, mit der Begründung wir sähen aus als seien wir unter 18. Unsere Ausweise waren natürlich in Ordnung und er ging zurück zu Bar, wo sein Vorgesetzter aber weiter auf ihn einredete und uns immer wieder Blicke zuwarf. Plötzlich kam er wieder und schnappte uns unsere halb vollen Cider unter der Nase weg, mit der Begründung er wisse nicht, ob unsere Ausweise richtig oder gefälscht sind, da es keine UK Ausweise waren. Nach einigem Hin und Her bekamen wir aber zum Glück das Geld zurück, aber das Thema mit dem traditionellen Pub hatte sich dann leider schnell erledigt und wir fuhren heim.
Nachdem wir den Samstag wieder in London verbrachten gingen wir am Sonntag noch Mal nach Oxford. In England haben Läden ja auch Sonntags geöffnet und so kaufte ich mir kurzerhand alle sieben Harry Potter Bände, die ich dann nach Hause schleppen musste. Außerdem schauten wir uns noch das New College an und wollten eigentlich die Harry Potter Halle im Christchurch College sehen, aber die unzähligen Schulklassen und der hohe Preis schreckten uns dann doch eher ab. So liefen wir noch ein bisschen durch die Straßen, die uns bereits bekannt waren, denn Oxford ist nicht sehr groß. An diesem Sonntag gab es aber auf jedem Platz und in der Fußgänger-Zone traditionelle Tänze, wie ihr sie auf den letzten Fotos sehen könnt.
Insgesamt hat mir Oxford total gut gefallen, die Stadt ist wunderschön mit den alten Häusern und Colleges. Da sie aber nicht so groß ist reichen vor allem bei schlechterem Wetter 1 bis 1 1/2 Tage völlig aus um alles Wichtige zu sehen.

17. April 2016

pink flower

Ihr Lieben,
während dieser Post veröffentlicht wird bin ich gerade in England, in der Nähe von Oxford. Natürlich werde ich Oxford besuchen, es ist aber auch geplant, zwei Mal nach London zu gehen. Mehr erfahrt ihr dann natürlich wenn ich zurück bin, ich hoffe, ich kann ein paar schöne Fotos machen, trotz des englischen Wetters... Ich bin auf jeden Fall sehr gespannt, denn ich war bis jetzt nur in Schottland und in Newcastle, ich werde London und Oxford also zum ersten Mal besuchen :)
Am Dienstag werden meine Weisheitszähne gezogen, ich habe schon jetzt wahnsinnige Angst davor. Aber vielleicht kann ich mich dann ein bisschen mit dem Blog beschäftigen, denn rausgehen kann ich wahrscheinlich nicht... Ich bin jedenfalls für den Rest der Woche dann krankgeschrieben und werde vermutlich wie ein Hamster aussehen haha. Habt ihr eure Weisheitszähne noch? Und wenn nicht, wie schlimm war das raus operieren und die Tage danach?

Die Fotos im heutigen Post sind  übrigens vor ein paar Tagen entstanden, als das Wetter schön war und ich eigentlich den ganzen Tag lesend im Garten verbracht habe. Ich liebe den Frühling und Sommer einfach und freue mich so darüber, dass es jetzt endlich wärmer wird! Wenn man in unserem Garten windgeschützt in der Sonne sitzt könnte man manchmal meinen es sei bereits Hochsommer...

10. April 2016

Late night thoughts

Hiermit melde ich mich aus meiner Bloggerpause zurück, ich möchte keine Versprechen geben bezüglich der Häufigkeit und Zuverlässigkeit von Posts in nächster Zeit und möchte momentan auch noch keine detaillierten Gründe und Pläne für die Zukunft angeben. Sagen wir einfach manchmal wird uns vom Leben ein Strich durch die Rechnung gemacht, Dinge ändern sich und neue Möglichkeiten tun sich auf.
Vielleicht sollte man sich wirklich nicht so sehr damit aufhalten Pläne zu schmieden und Jahre voraus zu denken. Denn es kommt nie so wie man will. Vom Einen auf den Anderen Moment ändert sich alles. Was man eben noch als richtig empfunden hat wird falsch, was man gestern noch wollte ist heute nicht mehr möglich und was wichtig war ist bedeutungslos. Situationen ändern sich, man selbst ändert sich. Niemand weiß, was in einem Jahr sein wird. Menschen kommen und gehen, doch das Leben geht immer weiter. Man kann die Zeit weder anhalten noch zurück drehen, man kann Fehler nicht ungeschehen machen. Und das alles ist nunmal nicht immer nur schön und gut, bei niemandem auch wenn es von außen betrachtet manchmal so scheint. Nichts kann uns davor bewahren Fehler zu machen, oder einfach vom Schicksal überrascht zu werden. Nichts kann einem vor dem Schmerz schützen, der einen überkommt wenn Menschen gehen, wenn Träume zerplatzen, wenn Freundschaften zerbrechen. Man wird nicht darauf vorbereitet wie es ist, wenn Menschen sich auseinander leben, die besten Freunde plötzlich nur noch höflich Smalltalk führen, wie der Kontakt weniger wird, wie Freundschaften zerbrechen. Man wird nicht auf das Gefühl vorbereitet, das einen Nachts überkommt, wenn man alleine im Bett liegt und sich den Kopf über die Zukunft zerbricht.
Aber das alles ist das Leben. Man kann nichts am Lauf der Dinge ändern und ja, das alles ist nicht leicht. Wenn es leicht sein sollte, wäre das menschliche Gehirn wohl nicht so komplex, es gäbe nicht so viele verwirrende Emotionen. Wenn es leicht sein sollte wäre es auch nicht schön, dann wäre es Nichts. Denn ohne die Dunkelheit sieht man keine Sterne. Ohne Schmerz gibt es kein Glück, ohne Trauer keine Freude, ohne Schwarz kein Weiß. 
Vielleicht sollten wir aufhören uns zu fragen, wo wir uns selbst in zehn Jahren sehen. Denn schließlich sind wir bis dahin vermutlich ein komplett anderer Mensch! Vielleicht sollten wir klein anfangen. Wo möchte ich in einem halben Jahr sein, was möchte ich in einem Jahr erlebt und erreicht haben?
Und bis dahin versuchen wir einfach das Beste aus dem zu machen, was uns das Leben gibt. Ganz egal was andere Leute dazu sagen. Es gibt so viele Möglichkeiten, man kann nicht alles haben. Warum also nicht das, was ein für den Moment, für das Jetzt, am glücklichsten macht? Denn selbst wenn du dein Leben durchgeplant hast, irgendwas kommt immer dazwischen, die Dinge sind nicht vorhersehbar, man weiß nie was kommt, wo man letztendlich landet und wer bleibt. Vielleicht müssen wir manchmal einfach wagen, etwas zu tun was wir eigentlich wollen, was uns aber Angst macht. Und vielleicht lernt man sowas manchmal auf die harte Art, denn das Leben und alles im Leben ist nun mal zerbrechlich und unsicher...

“What if I fall? Oh,but my darling,what if you fly?”