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14. Februar 2016

Die Vorbereitung auf das schriftliche Abitur

Ich kann kaum glauben, dass es schon fast ein Jahr her ist, dass ich mein Abitur geschrieben habe, die Zeit seit dem verging wie im Flug. Jetzt steht schon der nächste Jahrgang kurz vor den schriftlichen Prüfungen, was ich zum Anlass nehme, hier ein paar Tipps bezüglich der Abivorbereitung mit euch zu teilen.
Allgemein müsst euch im Klaren darüber sein, dass das Abi wirklich kein Hexenwerk ist! Es sind auch einfach nur Klausuren, selbst wenn sie natürlich etwas umfangreicher sind als normal. Aber das alles ist auf jeden Fall gut zu meistern und es ist kein Problem wenn einem vielleicht nicht alle Fächern liegen, also macht euch nicht verrückt deswegen!

Die Art und das Ausmaß der Vorbereitung hängt natürlich zunächst mal vom Fach ab. Zumindest in Baden-Württemberg ist es so, dass man Deutsch, Mathe, eine Fremdsprache sowie eines der beiden anderen Hauptfächer in der schriftlichen Prüfung machen muss. Als erster Schritt der Vorbereitung steht somit die Überlegung an, wie viel man für welche Prüfung lernen muss, damit ihr rechtzeitig anfangen könnt. Es empfiehlt sich vor allem bei Mathe und Lernfächern wie Biologie, Physik oder Erdkunde frühzeitig loszulegen, da man dann sich so einfach sicherer wird und sich selbst den Stress kurz vor den Prüfungen erspart. Überlegt euch also zunächst, was ihr für welches Fach machen wollt und wie zeitaufwendig es ist. Wollt ihr die Lektüre aus dem Deutsch oder Englisch Kurs noch mal lesen? Probeaufsätze schreiben? Gibt es irgendwelche Verständnislücken, die ihr erst mal aufarbeiten müsst, um mit dem Thema klar zu kommen? Schreibt euch am Besten eine To-Do-Liste, damit ihr den Überblick behaltet.
In Mathe ist es meiner Ansicht nach wichtig, frühzeitig zu beginnen. Die beste Vorbereitung ist, wenn man einfach die Abituraufgaben der letzten Jahre durch rechnet, ich selber habe alle ab 2006 gemacht. Zu Beginn hat vieles nicht so gut geklappt, aber je weiter man kommt, desto weniger Schwierigkeiten wird man haben, da die Aufgabenstellungen immer wieder ähnlich sind und einem bekannt vorkommen. Durch die Übung kann man sich auch nach und nach die Formeln immer sicherer merken und sie anwenden. Die ganzen Abiaufgaben habe ich schon vor der Vorbereitungswoche (wenn man vor den Prüfungen frei hat) bis 2014 durchgerechnet, damit ich mich dann nur noch auf das konzentrieren konnte, was mir noch Schwierigkeiten bereitete. Falls ihr das Ganze nicht alleine machen wollt oder könnt, besteht die Möglichkeit, mit einem Nachhilfelehrer zu lernen oder Klassenkameraden zu fragen, die gut in dem Fach sind, ob ihr zusammen üben könnt.
Da ich sonst keine Lernfächer im Abi hatte, kann ich euch nur noch zu den Sprachen (Deutsch, Englisch, Französisch) Tipps geben. Obwohl ich mir vorgenommen hatte, früher anzufangen, habe ich dafür erst in der Vorbereitungszeit etwas gemacht. Das Einzige, was ich schon im Voraus erledigt hatte, war, mir die Lektüreschlüssel in Deutsch durchzulesen. Ansonsten habe ich in dem Fach zwei Tage vor der Prüfung alle Aufschriebe zu den Lektüren, sowie zu Aufsätzen und Stilmitteln noch mal durchgelesen. Ich empfehle euch, dass ihr euch nicht auf alle Aufsätze die zur Auswahl stehen vorbereitet, sondern zwei oder drei auswählt, die euch am meisten liegen und euch dann darauf zu konzentrieren. Natürlich ist es immer gut, noch schreiben zu üben, aber wenn es euch geht wie mir und ihr nicht so früh anfangt, lohnt es sich auch, noch ein paar Musteraufsätze durchzulesen.
In Englisch und Französisch habe ich mir vor den Prüfungen noch mal den relevanten Unterrichtsstoff durchgelesen und mir die Lektüren/den Film in Erinnerung gerufen. Wenn man mit irgendeinem Grammatik Thema Schwierigkeiten hat lohnt es sich auf jeden Fall, das noch mal zu wiederholen und auch die Vokabeln der Sternchenthemen sollten gut sitzen. Generell denke ich aber bei den Sprachen sollte man sich keinen so großen Stress machen, denn es sind einfach keine Lernfächer, weshalb es reicht, insgesamt über den Stoff Bescheid zu wissen anstatt alles auswendig zu können und Schwierigkeiten aus dem Weg zu räumen. Ich glaube nicht, dass man dafür schon Wochen vor den Prüfungen anfangen muss zu lernen, denn es hilft bereits, etwas auf der Sprache zu lesen um besser reinzukommen...
Allgemein lege ich euch noch mal ans Herz: das Abitur ist machbar und ihr müsst auch in der Vorbereitung nicht auf alles was euch Spaß macht verzichten! Gönnt euch Pausen, geht ins Training, geht spazieren, trinkt gemütlich einen Café, trefft euch für ein/zwei Stunden mit Freunden oder nehmt ein Bad. Ganz gleich was es ist: Ab und an mal abzuschalten ist so wichtig, damit ihr euch nicht vor lauter Stress komplett verrückt macht!

Um meine Tipps noch mal zusammen zu fassen:
1. Schreibt eine To-do Liste, was ihr für die Prüfungen in den jeweiligen Fächern lernen wollt
2. Entscheidet anhand dieser Liste, wie lange vor den Prüfungen ihr beginnt euch vorzubereiten
3. In Lernfächern lohnt es sich auf jeden Fall früher anzufangen um Stress zu vermeiden.
4. Gönnt euch auch Pausen

1 Kommentar :

  1. Interessanter Post !
    & ich wüsche dir viel Erfolg !

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